Eltern

Sicherheit und Orientierung für Ihren Sohn. Und Klarheit für Sie.

Die Pubertät verändert Beziehungen. Viele Eltern erleben Abstand, Unsicherheit und neue Konflikte – und gleichzeitig spüren sie, dass ihr Sohn gerade jetzt Orientierung braucht. Jungen suchen in dieser Phase oft zusätzliche erwachsene Bezugspersonen außerhalb der Familie, denen sie Dinge anvertrauen, die zuhause schwer auszusprechen sind. Genau hier setzt BoysToMen an: ergänzend, nicht ersetzend – als klar gerahmter Entwicklungsraum, der Beziehung stärkt und Verantwortung ermöglicht.

Intensive Zusammenarbeit mit Eltern – transparent und vorbereitend

Wir legen großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Müttern und Vätern. Deshalb informieren und bereiten wir Eltern auf die Veränderungen vor, die in Übergangsphasen ganz natürlich auftreten können. Sie erhalten im Vorfeld umfassende Auskunft über den Ablauf und die Aktivitäten des Wochenendes sowie über die weiteren Elemente unseres Engagements (Mentoring über Zeit und Gemeinschaft).
Unser Ziel ist, dass Sie nicht rätseln müssen, sondern verstehen, wie der Prozess aufgebaut ist und welche Rolle die Erwachsenen dabei übernehmen.

Sicherheit hat höchste Priorität – Vertrauen entsteht durch Struktur

Beziehungsarbeit mit Jugendlichen braucht klare Standards. Bei BoysToMen gilt: Schutz ist nicht optional.
Jeder Mentor und Trainer legt vor dem Engagement ein einwandfreies erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vor. Mentor:innen und Begleiter arbeiten im Team, werden vorbereitet und folgen klaren Regeln und Rollen. Dadurch entsteht ein Rahmen, in dem Jugendliche sicher begleitet werden können – und Eltern nachvollziehen können, wer Verantwortung trägt.

Was konkret passiert – klar strukturiert, langfristig gedacht

Unsere Arbeit folgt einer nachvollziehbaren Struktur:

  • Bewusster Übergang (z. B. Wochenende/Initiationsanteile): Ein geschützter Rahmen, in dem Jungen Selbsterfahrung, Orientierung und Gemeinschaft erleben – verantwortungsvoll begleitet.

  • Mentoring über Zeit: Ein verlässlicher Erwachsener begleitet den Jungen längerfristig. Nicht als Erzieher oder Therapeut, sondern als präsente Bezugsperson, die zuhört, spiegelt und Orientierung ermöglicht.

  • Gemeinschaft: Regelmäßige Treffen und ein tragendes Netzwerk helfen, das Erlebte im Alltag zu verankern – damit Entwicklung nicht nur „ein Wochenende“ bleibt.

Väter als Mentoren – Wirkung über den eigenen Sohn hinaus

Wir ermutigen ausdrücklich auch Väter, sich als Mentoren für andere Jungen zu engagieren. Die Mentorenschaft bietet Vätern die Möglichkeit, sich über Vaterschaft, die eigene Jugend und über das, was Jungen heute wirklich brauchen, auszutauschen. Nicht selten entstehen daraus neue Perspektiven – und spürbare Impulse für die Beziehung zum eigenen Sohn, oft mit einer zuvor nicht gekannten Tiefe und Intensität.

Eine Frage, die vieles öffnet

Stellen Sie sich vor, wie es war, als Sie selbst zwischen 12 und 17 Jahre alt waren:

Was hätten Sie damals gebraucht – an älteren Männern in Ihrer Umgebung?

Diese Frage ist kein Rückblick aus Nostalgie, sondern ein Schlüssel: Sie zeigt, warum verlässliche Beziehungen und echte Vorbilder in Übergangsphasen so entscheidend sind.

Ein Mann macht den Unterschied.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Jungen heute mehr verlässliche erwachsene Männer brauchen: Als Mentor können Sie genau diesen Unterschied machen – ruhig, verantwortungsvoll und im passenden Rahmen. Auf der Mentoren-Seite finden Sie alle Informationen zu Rolle, Voraussetzungen und Einstieg.

Häufig gestellte Fragen | FAQ

Ist mein Kind auf einem Abenteuerwochenende sicher?

Ja. Die Jungen werden durch geschulte und erfahrene Mentoren begleitet. Alle Mentoren haben ein erweitertes Führungszeugnis und absolvieren ein Mentoren-Training. Klare Regeln, verlässliche Strukturen und kleine Gruppen sorgen für Sicherheit – körperlich wie emotional.

Die Jungen erleben Gemeinschaft, Natur, Gespräche und einfache Rituale, die den Übergang vom Jungen zum jungen Mann bewusst machen. Es geht nicht um Leistung oder Mutproben, sondern um Orientierung, Austausch und persönliche Erfahrungen in einem geschützten Rahmen.

Nein. Jeder Junge ist willkommen – unabhängig davon, wie selbstbewusst, sportlich oder offen er ist. Wichtig ist nur die Bereitschaft, dabei zu sein und sich auf neue Erfahrungen einzulassen. BoysToMen ist kein Wettbewerb, sondern ein Raum zum Wachsen.

Viele Jungen gehen gestärkter, klarer und selbstbewusster nach Hause. Sie erleben, dass sie gesehen werden, lernen über Gefühle zu sprechen und bekommen Orientierung in einer wichtigen Lebensphase. Oft entstehen Impulse, die weit über das Wochenende hinaus wirken.

Das Wochenende ist der Einstieg. Danach können die Jungen Teil einer begleitenden Gruppe werden und weiter Gemeinschaft und Unterstützung erleben. Wer möchte, kann später selbst als J-Man Verantwortung übernehmen und Teil des Männerkreises bleiben.