Vom Jungen zum J-Man – dein nächster Schritt.

Was dich nach dem Abenteuer-Wochenende erwartet und warum Gemeinschaft unter Männern trägt.

Auf einem gelben Schild zeigen zwei schwarze Pfeile in entgegengesetzte Richtungen.
Teilnehmer stehen im Kreis und ziehen ein Seil über das Jungen laufen.
Sechs goldene Schlüssel hängen an schwarzen Bändern.

J-Men

Ein Teil des Männerkreises werden

J-Men steht für „Journeyman“, was sinngemäß mit „Mann auf der Reise“ oder „Geselle auf seinem Weg“ übersetzt werden kann. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem traditionellen Handwerk und bezeichnete einen jungen Mann, der nach seiner Ausbildung auf Wanderschaft ging, um Erfahrungen zu sammeln, Verantwortung zu übernehmen und seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Im Kontext von BoysToMen beschreibt der Begriff junge Männer, die den ersten bewussten Übergang – insbesondere das Abenteuerwochenende (AWO) – durchlaufen haben und sich nun aktiv auf ihrem weiteren Entwicklungsweg befinden.

 

"Als J-Men bin ich sehr dankbar dass es sowas für Jungs gibt!"

– Marian – seit 2024  J-Men 

Lernen, begleiten, weiter wachsen

Auf den Abenteuer-Wochenenden wirken J-Men aktiv mit. Sie begegnen den neu ankommenden Jungen gleichberechtigt und zeigen ihnen, was es bedeutet, Teil einer Gemeinschaft von Männern zu sein. Durch ihr eigenes Erleben können sie Orientierung geben, Mut machen und ehrlich von ihrem Weg berichten – ohne Druck, ohne Erwartungen.

Gleichzeitig sind J-Men ein wertvoller Spiegel für Mentoren und Väter. Sie zeigen unmittelbar, was Jungen bewegt, wo sie stehen und was sie wirklich brauchen. So tragen sie dazu bei, dass BoysToMen lebendig, authentisch und nah an der Lebensrealität junger Männer bleibt.

Die J-Men repräsentieren die Phase zwischen Jugend und vollständiger Übernahme erwachsener Verantwortung. Sie sind keine Teilnehmer mehr im klassischen Sinne, aber auch noch keine Mentoren. Vielmehr befinden sie sich auf einem bewussten Entwicklungsweg, auf dem sie ihre Erfahrungen vertiefen und schrittweise Verantwortung innerhalb der Gemeinschaft übernehmen.

Zentrale Merkmale der J-Men
  • Fortsetzung des persönlichen Entwicklungsprozesses
    Nach dem Übergang bleiben J-Men aktiv in der Gemeinschaft eingebunden und arbeiten weiter an ihrer persönlichen Reifung.
  • Vorbildfunktion für jüngere Teilnehmer
    Durch ihre eigene Erfahrung wirken sie authentisch und glaubwürdig auf neue Teilnehmer.
  • Brückenfunktion zwischen Generationen
    J-Men verbinden die Perspektiven der Jugendlichen mit denen der erwachsenen Mentoren.
  • Schrittweise Übernahme von Verantwortung
    Sie unterstützen bei Gemeinschaftstreffen oder Veranstaltungen, immer begleitet durch erwachsene Mentoren.
  • Stärkung von Selbstwirksamkeit und Identität
    Die aktive Rolle innerhalb der Gemeinschaft fördert Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenz.

Gemeinschaft statt Alleingang

Auch für die J-Men selbst ist dieser Weg von großer Bedeutung. In den J-Gruppen bleiben sie Teil einer verlässlichen Gemeinschaft, in der sie weiter an ihren eigenen Themen arbeiten können. Hier ist Raum für Fragen, Zweifel, Entwicklung und persönliche Stärke – getragen von Beziehung, Respekt und gegenseitiger Unterstützung.

Der Weg zum Mann-Sein ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein Prozess. Als J-Man gehst du ihn nicht allein.

Gerne stellen wir den Kontakt zu einem J-Man her, der aus eigener Erfahrung berichten kann, was dich erwartet und wie sich der Weg nach dem Abenteuer-Wochenende weiter entfalten kann.

Häufig gestellte Fragen | FAQ

Was ist ein J-Man eigentlich?

Ein J-Man (Journeyman) ist ein Junge oder junger Mann, der ein Abenteuer-Wochenende bei BoysToMen erlebt hat und danach Teil des Männerkreises bleibt. Als J-Man geht der Weg weiter: in Gemeinschaft, mit Begleitung und mit Raum für persönliche Entwicklung.

Nein. Die Entscheidung liegt immer beim Jungen selbst. Das Abenteuer-Wochenende ist ein Angebot. Wer merkt, dass ihm die Gemeinschaft und Begleitung gut tun, kann als J-Man weiter dabei bleiben – ohne Verpflichtung oder Druck.

J-Men treffen sich regelmäßig in J-Gruppen, tauschen sich aus und begleiten sich gegenseitig. Außerdem wirken sie bei neuen Abenteuer-Wochenenden mit und unterstützen die neu ankommenden Jungen auf Augenhöhe. Dabei arbeiten sie gleichzeitig weiter an ihren eigenen Themen.

Nein. J-Men müssen keine perfekten Vorbilder sein. Sie sind selbst noch auf dem Weg. Wichtig ist die Bereitschaft, da zu sein, zuzuhören und ehrlich mit den eigenen Erfahrungen umzugehen. Genau das macht sie für neue Jungs so glaubwürdig.

Als J-Man bleibt man Teil einer starken Gemeinschaft. Jungen erleben Rückhalt, Orientierung und einen Ort, an dem sie über das sprechen können, was sie wirklich bewegt. Viele gewinnen dadurch mehr Selbstvertrauen, Klarheit und das Gefühl, dazuzugehören.